Bremsen, Mücken, Wildschweine
Ringelnattern und auch müde Beine
Sommer, Sonne, frische Luft
Fließpullover und auch Kluft.
Mitte Juli war’s und die Zeit ward eng:
Schnell packen die Rover und dann auf nach Wassergspreng!
Die Ersten fuhren schon rechtzeitig los,
der restliche Hofstaat folgte daraufhin getrost.
Im Flug, das war ein Traum
– selbst mit Juffis, das glaubt man kaum-
marschierten am Sonntag ein:

Kaiser Ludwig & Kaiserin Daniela I., Mon General & Kanzler Walter, der Chef der Leibwache André, der Privatsekretär Andy, der Minister für äußeren & inneren Verkehr Thorsten, der Hofmusiker Martin, der kaiserliche Hofalchimist Obi, der Hofnarr Gutsche, der Bedienstete zur Erfüllung der kaiserlichen Bedürfnisse Haiko und der kaiserliche Vorkoster Marcel. Im Kaiserreiche verblieben leider der Hofkoch Robin, sowie die beiden Zofen Marlena & Jenny.
Man startete den adligen Urlaub nach kurzer Zeit mit einer Hajk, auf welcher man königlich lebte mit angemessenen Unterkünften, standesgemäßen Essen, verfeinert mit Spielchen, wie Canaster und auch einigen Lachkrämpfen. Abgerundet wurde diese 3-Tageswanderung durch eine Besichtigung der nahe gelegenen Autobahnbrücke und sie endete am Donnerstag um Punkt 16 Uhr mit einem imposanten Einmarsch der imperialen Truppe. Als technische Errungenschaft besaßen die Rover von nun an ein Radio, dessen Sender im Laufe des Lagers zunahmen – Trotz größter Bemühungen konnte man es nur teilweise auf lautlos schalten, allerdings nie ganz zerstören.
Um uns von den Strapazen der Hajk zu erholen, besuchten wir das Mödlinger Schwimmbad, in welchem auch eine Captain-Cool-Wassereis-Session eingelegt wurde. Eine interessante Gaumenerfahrung bildeten die unterschiedlichen Geschmacksrichtungen, wobei besonders erwähnenswert die grüne Chemiekeule, sowie das WC-Frisch-Reiniger-Eis wären.
Des Weiteren vertrieben wir uns die Zeit mit DSA, eroberten die Welt oder entdeckten unbekannte Inseln. Diese anstrengenden Tätigkeiten hinterließen natürlich auch Spuren in unserer Kleidung, weshalb sich der Hofnarr am Rei-in-der-Tube-Tag als lebendige Wasch-maschine erprobte.
Natürlich nahm man sich auch die Zeit, um die kulturellen Aspekte des Landes kennen zu lernen. So flog man im Prater, schlief in den Kaiser-Appartements, fand die Silberkammer, begutachtete das Sissi-Museum und veranstaltete eine Shoppingtour, die zumindest beim weiblichen Teil der Roverstufe 100-prozentige Unterstützung fand.
Insgesamt war es eine tolle Zeit und um es in verständliche Worte zu fassen: Läuft.
Auf Wiederschaun!
Für die Roverstufe
Ihre Majestät Daniela I
P.S.: Selbst die außerordentlich intelligenten Rover konnten nach 2 Wochen Lager keine Antwort auf die Juffi-Frage finden: „Weshalb fährt ein Krankenwagen?“